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Gartenteich anlegen

Ein schöner Teich kann eine Bereicherung für jeden Garten sein. Viele, die den Wunsch danach äußern, möchten sich an der Artenvielfalt von Flora und Fauna erfreuen, die mit dem Gartenteich einhergeht. Dennoch bedarf ein Teich einiger Planung, angefangen von der Position im Garten, der Größe, dem Baumaterial und zu guter Letzt auch dem Besatz mit Fischen und Teichpflanzen. Möchte man ihn immer im Blick haben, dann bietet sich eine Positionierung nahe der Terrasse oder des Lieblingsplatzes an. Soll der gewünschte Gartenteich allerdings naturnah gebaut werden und dementsprechend viele Tiere anlocken, bietet sich dafür eher eine ruhigere und abgeschiedenere Ecke des Gartens an.

Kreativität – ja oder nein?

Wer einen Gartenteich anlegen möchte, der muss sich zunächst fragen, ob es ein Fertigteich oder einen Folienteich werden soll. Folienteiche bieten viel Raum für Kreativität, was Form und Größe angeht, sogenannte Fertigteiche hingegen bestehen aus Plastikwannen, die man lediglich im Boden versenken und befestigen muss. Weiteres Baumaterial wird bei Letzterem demnach, außer zur Dekoration, kaum benötigt. Mit Teichfolie hat man deutlich mehr Einfluss auf die Teichgestaltung, denn hier kann man Flachwasserbereiche und Uferzonen individuell gestalten und anlegen. Ein weiterer Vorteil wäre, dass man mit Teichfolie einen weitaus größeren Gartenteich anlegen kann, als mit den meist kleinen Gartenwannen.

Jeder Gartenteich macht Arbeit

Unabhängig von der Größe, der Form, den Teichpflanzen und dem gewählten Baumaterial macht jeder Teich Arbeit. Hierbei gilt allerdings: Je kleiner der Teich, desto mehr Arbeit erwartet einen. Besonders die kleinen Fertigteiche erfordern deutlich mehr Zuwendung, da sonst aufgrund der geringen Wassermenge schnell Probleme mit der Wasserqualität entstehen können. Je nach Größe sollte spätestens alle 5 Jahre eine Generalüberholung stattfinden. Dabei wird der Faulschlamm entfernt, die Teichpflanzen geteilt und das Wasser ausgetauscht.

Benötigte Technik

Früher oder später stellt sich zudem die Frage, ob man für den Teich bestimmte Technik, wie Wasserfilter und Pumpen, benötigt. Zwar sorgen Teichpflanzen für eine Anreicherung an Sauerstoff im Wasser, jedoch reicht das in den meisten Fällen nicht aus. Ganz besonders, wenn man einen kleinen Gartenteich anlegen möchte, in dem auch Fische schwimmen sollen, wird ein Wasserfilter unabdingbar. Ausgeschiedener Kot und Futterreste sorgen sonst für einen Anstieg von Phosphat und Stickstoff, was unweigerlich zur Minderung der Wasserqualität führen würde. Sauerstoffmangel aufgrund der Wassererwärmung im Sommer führt zudem dazu, dass es den Fischen früher oder später nicht mehr sonderlich gut gehen dürfte. Wenn Sie sich also eine Oase der Ruhe im eigenen Garten anlegen möchten, stehen Ihnen entsprechend viele Möglichkeiten offen. Zudem sei gesagt, dass selbst im kleinsten Garten Platz für einen Gartenteich sein kann.

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