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Bäume pflanzen für eine saubere Zukunft

Im Kampf gegen den Klimawandel ist die Aufforstung die beste natürliche Methode, um die CO2-Bilanz zu senken. Bäume zu pflanzen ist längst nicht mehr ausschließlich ein Thema für Förster, Profi- und Hobby-Gärtner. Es ist ein Thema, das uns alle angeht. Die Menschen sind sensibilisiert und es gibt zahlreiche Organisationen und Kampagnen, die sich für den Erhalt und die Aufforstung von Bäumen einsetzen. Und das nicht nur auf dem Land!

Bäume pflanzen gegen den Klimawandel

Auch in einer Großstadt wie Berlin steht die Baumpflanzung im Fokus. Mit ihrer Kampagne „Neue Stadtbäume für Berlins Straßen“ unterstützt die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die Erhaltung und Vermehrung des Straßenbaumbestandes unserer Hauptstadt.

Das Internet ist voll mit Aufforstungsprojekten und Bäume zu spenden oder Bäume zu verschenken erfreut sich größter Beliebtheit. „Plant for the Planet“ beispielsweise unterstützt nachhaltiges Schenken: Ob zur Geburt, zur Hochzeit, zum Geburtstag oder einfach nur so: Weg vom Konsumzwang, hin zu mehr Lebensqualität!

Natürlich gibt es bei der Baumpflanzung einiges zu beachten und nicht jedes Projekt ist sinnvoll. Bei utopia.de findest Du eine Übersicht unterstützenswerter Organisationen. 

Am besten wäre es natürlich, wenn wir statt aufzuforsten, den Baumbestand erhalten würden. Leider wurden aber schon immer mehr Bäume gefällt als gepflanzt. Und ist ein Baum krank oder hat er Sturmschäden erlitten, kommt man um eine Fällung nicht herum. Umso wichtiger ist es, dass wir die Ersatzpflanzung sehr ernst nehmen, damit unsere Städte auch weiterhin grün bleiben. Es gilt: Wer einen Baum fällt – natürlich nur mit offizieller Genehmigung – ist verpflichtet, für Ersatz zu sorgen. Bei der Wahl der Ersatzbäume raten die Naturschutzbehörden zu heimischen Arten. Hier erhalten Sie auch Beratung, welcher Baum sich für welchen Standort eignet, damit er sich optimal entwickeln kann.

Bäume richtig pflanzen: worauf es ankommt!

Baum kaufen, Loch graben, den Baum einsetzen, Erde drauf und angießen. Ganz so einfach ist es dann doch nicht, denn für eine optimale Entwicklung eines Baumes gibt es einiges bei der Pflanzung zu beachten. Richtig gepflanzt leisten Bäume einen enormen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität – insbesondere in Städten.

Sie bieten nicht nur einen schönen Anblick, sondern


Aber nicht jeder Baum eignet sich für jeden Lebensraum. Die richtige Wahl ist entscheidend, damit er sich wohlfühlen und sein volles Potenzial entfalten kann. Es ist also sinnvoll, Bäume zu pflanzen, die typisch für das Klima und die Region sind. Wer zudem die Standortbedingungen vor der Pflanzung genau prüft, muss sich im Nachhinein auch keine großen Sorgen mehr machen, dass die Bäume sich nicht wie gewünscht entwickeln. Hier spielen Faktoren wie die Baumart, Baumgröße des ausgewachsenen Baumes,
Kronenstruktur und Durchmesser, Wasserbedarf, Bodenvorlieben oder die Trockenheitsresistenz eine wichtige Rolle. Eine Pflanzung kann nur dann nachhaltig sein, wenn diese Lebensbedingungen langfristig erhalten bleiben.

Qualität zahlt sich aus!

Natürlich spielt die Qualität der Pflanzen eine wichtige Rolle. Massenware aus dem Baumarkt entspricht meist nicht den hohen Qualitätsanforderungen, die in Baumschulen gelten. Günstige Pflanzen, die in einer Liefergröße angeboten werden, die sie aufgrund ihres Alters eigentlich noch gar nicht erreicht haben können, wurden meist künstlich mit Dünger hochgezogen. Baumschulware wurde in der Regel mehrfach verschult. Das bedeutet, sie wurde regelmäßig verpflanzt. Das verschafft ihr zum einen mehr Platz in der Reihe. Zum anderen wird das Wurzelwachstum bei dieser Methode stark angeregt. Es bilden sich verstärkt Wurzelspitzen direkt am Wurzelballen. Das die Wurzelspitzen bei der Pflanzung erhalten bleiben ist enorm wichtig für die Entwicklung des Baums, da die Nährstoff- und Wasseraufnahme ausschließlich dort erfolgt. Entsprechend kostet ein solcher Baum natürlich auch mehr, dafür ist das Risiko, dass der Baum eingeht und ersetzt werden muss, umso geringer.

Die Berliner Standards für die Pflanzung und die anschließende Pflege von Straßenbäumen sind natürlich sehr hoch. Sie sind aber auch ein guter Leitfaden für private Gartenbesitzer bei der Auswahl und Pflanzung ihrer Bäume: Beispielsweise sollten sie auf einen festen und gut durchwurzelten Ballen mit sichtbaren Wurzelanläufen, auf ein gutes Verhältnis von Krone, Stamm und Wurzeln sowie auf Schäden an der Rinde achten.

Ausführliche Informationen, woran Sie die Qualität von Bäumen erkennen, finden Sie auch beim Bund deutscher Baumschulen e.V..

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an!

In der Natur hat alles seine Zeit. Das gilt natürlich auch für das Pflanzen von Bäumen. Grundsätzlich kommt es bei der Wahl der richtigen Pflanzzeit auf das Wurzelwerk, den Pflanzentyp und die Winterhärte an. 

Die perfekte Pflanzzeit

 

Für winterharte Bäume ist der Herbst die bevorzugte Pflanzzeit. Zeitig in der Erde bilden sie schon Wurzeln aus und sichern sich damit einen Vorsprung gegenüber den Bäumen die im Frühjahr gepflanzt werden. Die weniger frostharten Arten pflanzen Sie besser im Frühjahr. 

Beim Pflanzentyp unterscheiden die Experten zwischen immergrünen und laubabwerfenden Pflanzen sowie Laub- und Nadelgehölzen. Beim Wurzelwerk gibt es Gehölze, die mit Erdballen ausgestochen werden, wurzelnackte Gehölze und die in Pflanzcontainern gewachsenen Topfballen.

Rufen Sie uns an 030 40 53 57 38 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: info@baumbuettner.de 

Die zehn beliebtesten Bäumen in deutschen Gärten und ihre Pflanzzeiten:

Baum Pflanzzeit
Kastanie Frühjahr
Eibe Frühjahr
Zeder Frühjahr
Ulme Frühjahr und Herbst
Birke Herbst
Erle Herbst
Buche Herbst oder Frühjahr
Fichte Zwischen Herbst und Frühjahr
Esche Ende Oktober bis Mitte April
Ahorn Zwischen Oktober und Mai

 

Ein Stadtbaum kann unter guten Bedingungen sechzig bis achtzig Jahre alt werden. Mit der Wahl Ihres Baumes, treffen Sie also sozusagen eine Entscheidung fürs Leben. Grundsätzlich dürfen Eigentümer natürlich selber entscheiden, welche Bäume sie in ihren Gärten pflanzen. Sie sollten bei der Auswahl aber bedenken, dass viele der aufgeführten Bäume sehr hoch werden können und für eine lange Zeit eine Menge Platz einnehmen. Damit sind sie für kleinere Gärten eher weniger gut geeignet. 

Eine gute Alternative sind Obstbäume: Sie benötigen meist weniger Platz und liefern obendrein auch noch leckere Früchte. Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Pflaumen-, Pfirsich- und Quittenbäume zählen zu den beliebtesten Obstbäumen in Deutschlands Gärten.

Wie pflanzen Sie Ihren Baum richtig ein?

Es gibt unterschiedliche Pflanztechniken, die Sie je nach Standortbeschaffenheit und Pflanzenart anwenden können. Einige der Verfahren wie das Rhodener Pflanzverfahren, das Buchenbühler Schrägpflanzverfahren und die Containerpflanzung eignen sich besonders bei der Pflanzung größerer Mengen von bis zu 150 Bäumen, da sie den Rücken des Gärtners schonen. Für den heimischen Garten bieten sich die Hohlspatenpflanzung sowie die Winkel- oder auch T-Pflanzung an. 

Die Hohlspatenpflanzung ist gut geeignet für wurzelnackte Pflanzen mit üppigem Wurzelwerk, vor allem für Pfahlwurzler mit Wurzellängen bis zu 25 cm. Als Arbeitsgerät dient ein Hohlspaten. 

Als Alternative eignet sich die Winkelpflanzung, auch T-Pflanzung genannt, gut für nahezu alle kleinen bis mittelgroße Pflanzen mit einer Pflanzenlänge von vierzig bis sechzig Zentimetern. Ausnahme bilden Pfahlwurzler wie Eiche und Buche. 

Welche Technik Sie auch verwenden, die folgenden Schritte sollten auf jeden Fall beachtet werden: 

  1.  Wählen Sie den geeigneten Standort und beachten Sie dabei die Abstände zum Nachbargrundstück und anderen Pflanzen sowie die Lichtverhältnisse und die Bodenbeschaffenheit.
  2.  Damit die Wurzeln des Baumes nicht brechen oder gequetscht werden, muss die Pflanzgrube ausreichend breit und tief sein. Sie sollte doppelt so breit und tief sein wie der Wurzelballen.
  3.  Bevor Sie den Ballen in die Pflanzgrube setzen, muss er kräftig gewässert werden – am besten auch schon vorher, über Nacht. Ist der Ballen von einem Drahtgeflecht umgeben, lockern Sie diesen oder entfernen Sie ihn komplett.
  4.  Setzen Sie den Ballen so ein, dass er nachher nur dünn mit Erde überdeckt werden muss. So pflanzen Sie den Baum genauso tief, wie er zuvor in der Baumschule stand.
  5.  Umgeben sie dann den Ballen mit einem Gießring, damit das Wasser beim anschließenden Gießen gezielt im Ballenbereich versickert.
  6.  Sparen Sie nicht beim Wasser: Je nach Baumart und Bodenbeschaffenheit benötigen Sie zwischen 100 und 200 Liter zum Angießen.
  7.  Da es beim Umpflanzen von der Baumschule in die neue Heimat des Baumes zum Verlust von Wurzeln kommen kann, wird empfohlen, die Krone entsprechend zu reduzieren, um das Verhältnis zwischen Krone und Wurzelballen wieder auszugleichen.
  8.  Um den Baum zusätzlich zu stützen, binden Sie ihn mit einem Kokosstrick an einem Holzpfahl fest.

Haben Sie alles beachtet, wird sich der Baum gut im Boden verwurzeln und in der Lage sein, Wasser und Nährstoffe optimal aufzunehmen.

Welche Kosten entstehen bei der Baumbepflanzung?

Die Frage nach möglichen Kosten lässt sich pauschal natürlich nicht beantworten. Der Preis ist letztlich abhängig von der gewählten Baumart, der Qualität der Pflanze, der Anzahl der Bäume, die Sie pflanzen möchten und ob Sie die Bäume selber pflanzen oder professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen wollen.

Als Experten für Baumpflege und Gartengestaltung im Raum Berlin und Brandenburg verfügen wir bei BaumBüttner über die notwendige Erfahrung und Technik, um Sie bei Ihrem Pflanzvorhaben zu unterstützen. Gerne übernehmen wir auch die Pflege des Junggehölzes, damit es sich bestmöglich entwickeln kann, und Sie lange Freude an ihm haben.

Wir beantworten Ihre offenen Fragen und helfen Ihnen dabei, frisches, grünes Leben in Ihren Garten zu bringen.

Rufen Sie uns an 030 40 53 57 38 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an:
info@baumbuettner.de

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