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Häufige Baumkrankheiten – Symptome und Abhilfe

Bäumen geht es nicht anders als uns Menschen. Ganz egal, wie jung und gesund sie sind: Eine Krankheit kann sie trotzdem jederzeit ereilen. Doch was tun bei Baumkrankheiten? Die Antwort hängt von vielen Faktoren ab. Die Art der Baumkrankheit und der Zeitpunkt der Diagnose spielen dabei entscheidende Rollen. Sicher ist jedoch, dass Baumprofis mit der richtigen Behandlung Baumkrankheiten sowohl vorbeugen als auch kurieren bzw. mit großem Erfolg behandeln können.

Verschiedene Baumkrankheiten im Überblick

Krankheit ist längst nicht gleich Krankheit und dementsprechend ist die wichtigste Frage nach der Feststellung eines Problems: Um was für eine Baumkrankheit handelt es sich? Die Liste an Baumkrankheiten ist lang, aber wir stellen Ihnen einige häufige Vertreter vor.

Abiotische Schäden an Bäumen – Die Folgen von Wind und Wetter

Abiotische Schäden an Bäumen sind solche, die nicht durch andere Lebewesen verursacht werden. In den Sommermonaten sind es besonders die Auswirkungen der Sonne und Hitze sowie länger anhaltende Trockenphasen, während im Winter Schnee und Frost dem Baum schaden können. Ein ganzjähriges biotisches Risiko ist wiederum Wind, denn bei besonders hohen Windstärken kann es zu Windbruch und Windwurf, also dem Entwurzeln des Baumes, kommen. Vor allem in Großstädten kann es darüber hinaus durch Luftverschmutzung, Bodenverdichtung und den Mangel von Nährstoffen im Boden zu einer Senkung der Lebensdauer kommen.

Wie hilft ein Baumpflegeunternehmen bei abiotischen Schäden?

Gerade von den Auswirkungen der stets wachsenden Städte sind besonders viele Bäume betroffen – je gemütlicher es für den Menschen wird, desto ungemütlicher wird es für die Bäume. Doch vor allem den daraus folgenden abiotischen Schäden kann mit einer professionellen Baumsanierung aktiv entgegengewirkt werden. Um die Vitalität eines Baumes zu erhalten, können Profis durch verschiedene Methoden die Nährstoffversorgung von krankenden Bäumen maßgeblich verbessern und so die Lebensdauer verlängern. Dazu gehört zum Beispiel, den Wurzeln eines Baumes Mykhorrizapilze zu spritzen, welche den Baum in einer Wechselbeziehung mit Nährstoffen versorgen. Um der Nährstoffzufuhr nachzuhelfen, kann ebenfalls entweder der Boden rund um den Baum aufgelockert oder sogar ausgetauscht werden. Dadurch kann Sauerstoff besser an die Wurzeln gelangen.

Biotische Schäden – Baumkrankheiten durch andere Lebewesen

Das Gegenstück zu den abiotischen stellen die biotischen Schäden dar. Dabei handelt es sich um Krankheitsbilder, die der Baum durch die Anwesenheit bestimmter Bakterien, Pilze oder Insekten entwickelt. Dabei sehen einige Krankheiten schlimmer aus als sie für den Baum tatsächlich sind, während andere wiederum ein wirkliches Risiko darstellen und dringend von Fachmännern untersucht und behandelt werden sollten.

Blattfraß – Hungrige Insekten am Werk

Zahlreiche Insekten ernähren sich von Blättern und so sind an- oder sogar komplett abgeknabberte Blätter an Bäumen keine Seltenheit. Das Risiko für den Baum hängt hierbei in erster Linie vom Ausmaß ab: es gibt keinen Grund zur Besorgnis, wenn hier und dort einige Blätter von den Insekten gefressen werden. Gewinnen die Insekten jedoch die Überhand und fressen nahezu alle Blätter auf, dann hat das sehr wohl auch Auswirkungen auf die Gesundheit des Baumes. Je nach Größe des Befalls sollte hier ein Profi Abhilfe schaffen.

Baumpilze – Nährstoffdiebe am Baum

Nicht jeder Pilz ist so wie der Mykhorriza-Pilz ein „Freund“ des Baumes. Mit ihren fadenförmigen Zellen können Pilze bis tief in den Stamm eindringen und dem Baum dort zahlreicher wichtiger Nährstoffe berauben. Dementsprechend wird der Baum stark geschwächt. Doch wie erkennen Sie einen Pilzbefall? Ganz einfach – die Baumkrankheit äußert sich vor allem durch immer stärker werdende Morschungen. Entdecken sie einen Befall, ist der Pilz zumeist schon so weit in den Baum vorgedrungen, dass er höchstens noch von einem spezialisierten Baumchirurgen durch eine Entfernung der infizierten Stellen besiegt werden kann. Die gute Nachricht ist, dass zumindest eine weitere Ausbreitung verhindert werden kann, wodurch der Baum entscheidend an verbleibender Lebenszeit gewinnt.

Baumkrebs – Wucherungen am Baum

Baumkrebs kann für Bäume besonders verheerend sein. Durch verletzte Stellen in der Rinde dringen Bakterien oder Pilze in das Holz ein und infizieren den Baum. Die Krankheit ist vor allem dadurch zu erkennen, dass an den befallenen Stellen starke Wucherungen entstehen – das ist die natürliche Abwehrreaktion des Baumes. Um Baumkrebs zu vermeiden, sollen Sie ein Verletzen der Rinde, etwa beim Beschneiden, vermeiden. Hat sich die Krankheit erstmal entwickelt, können die infizierten Stellen nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden und sterben folglich allmählich ab. An diesem Punkt kann nur noch ein Entfernen der erkrankten Stellen helfen. Je nach Ausmaß sollte hierzu ein professionelles Baumpflegeunternehmen hinzugezogen werden.

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